Ebenso wie Heimcomputer benötigen Notebooks einen Arbeitsspeicher. Dieser dient dazu die Abläufe des Rechners effizient zu gestalten. Das Laden der Daten von der Festplatte ist ein sehr langer Prozesse, im Vergleich mit der Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers. Hier ist der Zugriff um ein Vielfaches schneller. Viele der Programmdaten die gerade verwendet werden, werden also vom Computer in den Arbeitsspeicher bzw. RAM geladen. Von dort kann bei Bedarf sehr schnell und effizient auf sie zugegriffen werden.

Ohne Arbeitsspeicher wären Computer so langsam, dass so gut wie keine moderne Anwendung in einer akzeptablen Geschwindigkeit ausführbar wäre. Zwischen dem Notebook Arbeitsspeicher und dem in herkömmlichen PCs gibt es allerdings einige Unterschiede. Zwar ist die verwendete Technik, als DDR2, DDR3 usw. gleich, dafür unterscheiden sich jedoch die Module in ihrem Aufbau. Diese nennen sich SO-DIMMs und besitzen jeweils nur die halbe Kapazität eines herkömmlichen RAM-Moduls. Dies liegt an der Größe der SO-DIMMS, da diese erheblich kleiner und kompakter gebaut sind, als normaler Arbeitsspeicher.


Die SO-SIMMs eignen sich also zu einen aufgrund ihrer Größe und zum anderen aufgrund ihres niedrigen Stromverbrauchs sehr gut zum Einbau in Notebooks. Darüber hinaus gibt es in mobilen Computern nur zwei Steckplätze für Arbeitsspeicher, während es in herkömmlichen Heimcomputern vier sind.

Auch dies liegt im Platzmangel im Inneren des Notebook begründet. Der Notebook Arbeitsspeicher kann also nicht so ohne weiteres erweitert werden, ohne das alte Module entfernt werden müssen. Ohnehin ist das Auswechseln von Notebook Arbeitsspeicher um einiges komplizierter als derselbe Vorgang am Desktop-PC. Mit ein wenig technischem Verständnis ist allerdings auch dieses für jeden Nutzer durchführbar.