Computer verfügen über einen Mikroprozessor, der sämtliche Rechenprozesse verarbeitet. Die Anforderungen an den Prozessor steigen mit zunehmender Komplexität der Anwendungsprogramme. Deshalb unterliegen gerade die Prozessoren seit Jahren einer rasanten Entwicklung um den zukünftigen Aufgaben gewachsen zu sein.

Der Hauptprozessor (auch CPU – Central Processing Unit – genannt) eines Notebooks stammt zwar von den Standardprozessoren in Desktop-PC’s ab, ist aber speziell an die speziellen Bedingungen angepasst. Sie sind aber kleiner und benötigen weniger Strom. So konnten die Akkulaufzeiten der Notebooks im mobilen Betrieb verlängert werden. Das Problem der Kühlung und Wärmeentwicklung wurde dadurch gelöst, dass die Taktfrequenzen bewusst niedrig gehalten werden. Im Notebook steht deutlich weniger Platz für den Prozessorkühler bereit. So verfügen gängige Notebooks meist über Arbeitsfrequenzen um die 2 Gigahertz. Diese niedrig getakteten Prozessoren entwickeln weniger Wärme und benötigen weniger Strom.


Die geringere Leistung wird durch so genannte Multicore-Prozessoren ausgeglichen. Dabei handelt es sich um Prozessoren mit zwei oder mehr Prozessorkernen, wie zum Beispiel dem Dual-Core-Prozessor von Intel. Ein so ausgestattetes Notebook verfügt dann zum Beispiel über 2 x 2 Gigahertz. Die jüngste Entwicklungsstufe verfügt bereits über vier Prozessorkerne.

Der Markt der Mikroprozessoren wird von zwei Herstellern heftig umkämpft, Intel und AMD. In Geschwindigkeit und Leistung unterscheiden sie sich nur wenig, obwohl bestimmte Modelle auch für spezielle Anwendungen wie zum Beispiel Spiele entwickelt werden. Die Frage nach dem passenden Chiphersteller wird oft über den Preis entschieden. Hier besitzt AMD einen kleinen Vorteil. Die Leistung hängt natürlich entscheidend von der Taktfrequenz und der Anzahl der Prozessorkerne ab. Je anspruchsvoller die Anforderungen an das Notebook sind, desto leistungsfähiger sollte der Prozessor sein.